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Zeit für mich

Zeit für mich

Warum Me-Time in den Kalender gehört...

Der Kalender ist voll. Der Tag eigentlich auch. Arbeit, Einkaufen, Kinder, Termine, Haushalt, Verabredungen, Geburtstage, Sport, Arztbesuche und all die kleinen Dinge, die irgendwo dazwischen noch erledigt werden müssen.

Und irgendwo zwischen all diesen bunten Punkten gibt es noch jemanden, für den erstaunlich häufig kein Termin vorgesehen ist: dich selbst.

Dabei kann Zeit für mich planen etwas ganz anderes bedeuten, als den Alltag noch stärker durchzutakten. Es geht nicht darum, aus jeder freien Minute das Maximum herauszuholen. Ganz im Gegenteil. Es geht darum, die eigene Zeit überhaupt als etwas anzuerkennen, das einen Platz im Kalender verdient.

Wir finden: Ein Kalender sollte nicht nur zeigen, was du alles tun musst. Er sollte auch zeigen, worauf du dich freuen kannst, wann du durchatmen darfst und wo Zeit nur für dich reserviert ist.

Und manchmal braucht es dafür tatsächlich nicht mehr als einen kleinen bunten Punkt.

Zeit für mich planen heißt nicht, noch produktiver zu werden

Bei Planung denken viele zuerst an Produktivität. Aufgaben sortieren, Termine koordinieren, Zeit sparen, möglichst viel erledigen.

Das kann hilfreich sein. Aber Planung darf noch etwas anderes leisten: Sie kann Freiräume schützen.

Wenn wir Zeit für mich planen, geht es deshalb nicht darum, auch die letzte Lücke im Kalender sinnvoll zu nutzen. Es geht darum, bestimmte Lücken ganz bewusst nicht wieder mit Verpflichtungen zu füllen.

Das ist ein kleiner, aber ziemlich wichtiger Unterschied. Ein freier Dienstagabend muss nicht automatisch bedeuten: „Super, dann kann ich endlich noch den Keller aufräumen.“

Vielleicht bedeutet er: „Super. Da ist einfach mal nichts.“
Oder: „Da gehe ich spazieren.“
„Da lese ich.“
„Da treffe ich jemanden, den ich schon lange sehen möchte.“
„Da mache ich Sport.“
Oder auch: „Da entscheide ich erst am Dienstag, wonach mir ist.“

Freie Zeit muss keinen Zweck erfüllen, um wertvoll zu sein.

Warum unsere eigene Zeit im Kalender so schnell verschwindet

Termine mit anderen haben etwas Verbindliches. Wenn um 10 Uhr ein Arzttermin im Kalender steht, gehen wir hin. Wenn um 14 Uhr ein Meeting beginnt, sind wir da. Wenn das Kind um 16 Uhr zum Sport muss, wird der Nachmittag darum herum organisiert.

Bei der eigenen Zeit sieht das häufig anders aus.
„Ich wollte heute eigentlich noch lesen.“
„Ich wollte eine Runde laufen.“
„Ich wollte mich endlich mal wieder mit meiner Freundin treffen.“
„Ich wollte heute Abend einfach nichts machen.“

Das kleine Wort „eigentlich“ ist dabei ziemlich verräterisch. Denn sobald etwas anderes auftaucht, wird genau diese Zeit häufig verschoben.
Morgen. Am Wochenende. Wenn weniger los ist. Wenn alles erledigt ist.

Nur: Wann ist eigentlich alles erledigt?

Im Haushalt wartet immer irgendetwas. Beruflich gibt es immer die nächste Aufgabe. Und auch im Familienalltag entsteht jeden Tag etwas Neues. Wer die eigene Zeit ausschließlich in die Lücken legt, die zufällig übrig bleiben, stellt irgendwann fest: Es bleiben erstaunlich wenige übrig.

Me-Time sichtbar machen: Gib dir eine eigene Farbe

Hier kommt unsere Punkteliebe ins Spiel. Wenn du mit Farben planst, gibst du verschiedenen Lebensbereichen eine visuelle Identität. Vielleicht ist Blau die Arbeit. Grün gehört den Kindern. Gelb steht für gemeinsame Familientermine. Rot markiert wichtige Verpflichtungen. Warum sollte es dann nicht auch eine Farbe nur für dich geben?

Pink. Türkis. Lila. Was auch immer dir gefällt. Der entscheidende Punkt ist nicht die Farbe selbst. Der entscheidende Punkt ist: Du wirst sichtbar.

Zeit für mich planen wird mit Farben überraschend ehrlich

Genau hier passiert etwas Spannendes. Denn Farben machen nicht nur Termine schöner und übersichtlicher. Sie zeigen auch Muster. Schau einmal auf eine komplett geplante Woche.

Welche Farbe dominiert? Wie viele Punkte gehören zur Arbeit? Wie viele zur Familie? Wie viele zu Verpflichtungen? Und wie viele Punkte gehören tatsächlich dir?

Vielleicht stellst du plötzlich fest, dass fünf Tage voller Termine sind – aber deine persönliche Farbe kein einziges Mal auftaucht. Das ist keine Bewertung. Und es bedeutet auch nicht, dass deine Woche „falsch“ geplant ist. Es ist einfach eine Information. Aber eine ziemlich wertvolle. Denn was wir sehen, können wir leichter verändern.

Me-Time muss nicht gleich ein kompletter freier Tag sein

Bei dem Begriff Selbstfürsorge entstehen schnell ziemlich große Bilder. Wellness-Wochenende. Spa. Yoga-Retreat. Ein ganzer Tag nur für mich.

Wunderbar, wenn das klappt. Aber seien wir ehrlich: Für viele Menschen ist das im normalen Alltag nicht besonders realistisch. Deshalb finden wir einen anderen Gedanken viel hilfreicher: Me-Time darf klein sein. Vielleicht sind es 20 Minuten mit einem Kaffee. Eine Runde um den Block. Ein Kapitel im Buch. Eine halbe Stunde Garten. Musik hören. In Ruhe baden. Etwas Kreatives machen. Mit dem Fahrrad fahren. Eine Folge der Lieblingsserie. Oder einfach auf dem Sofa sitzen und dots mal gar nichts tun.

Wer Zeit für mich planen möchte, muss also nicht zuerst irgendwo drei freie Stunden finden. Kleine Zeitinseln zählen genauso.

Plane nicht nur Termine – plane Vorfreude

Ein Kalender hat noch eine zweite Funktion, die wir besonders schön finden: Er zeigt nicht nur, was heute passiert. Er zeigt, was kommt. Und damit kann Planung Vorfreude erzeugen.

Ein Klebepunkt am Freitagabend kann am Montag schon sagen: Da wartet etwas Schönes auf mich. Vielleicht ist es ein Essen mit Freunden. Vielleicht ein Abend allein. Vielleicht Kino. Vielleicht ein Hobby. Vielleicht endlich Zeit für ein Projekt, auf das du richtig Lust hast.

So wird der Blick in den Kalender nicht automatisch zum Blick auf Verpflichtungen. Zwischen all den Terminen tauchen kleine Inseln auf. Und plötzlich erzählt der Kalender nicht mehr nur: „Das musst du diese Woche alles schaffen.“

Sondern auch: „Darauf kannst du dich freuen.“

 

Zeit für mich planen: Probier die 1-Punkt-Regel

Wenn du gerade denkst: „Klingt schön, aber wo soll ich anfangen?“ Dann machen wir es ganz klein.

Unsere Idee: Die 1-Punkt-Regel

Nimm dir zu Beginn jeder Woche einen Klebepunkt in deiner persönlichen Farbe. Dieser Punkt gehört dir. Bevor die Woche komplett vollgeplant ist, bekommt er einen Platz. Nicht erst, wenn alles andere verteilt wurde. Sondern bewusst.

Das kann am Dienstagabend sein. Sonntagmorgen. Donnerstag in der Mittagspause. Völlig egal. Wichtig ist nur: Dieser Punkt steht für Zeit, die nicht automatisch wieder vergeben wird.

Wenn das irgendwann selbstverständlich geworden ist, können daraus zwei Punkte werden. Oder drei. Es geht nicht um eine vorgeschriebene Menge. Es geht darum, dich selbst in deiner Planung nicht zu vergessen.

Warum „wenn ich Zeit habe“ meistens nicht funktioniert

„Das mache ich, wenn ich Zeit habe.“ Ein wunderschöner Satz. Leider ist „wenn ich Zeit habe“ kein besonders zuverlässiger Termin. Denn freie Zeit hat eine erstaunliche Eigenschaft: Sie wird gefüllt. Hier noch eine Mail. Dort schnell einkaufen. Die Wäsche könnte auch noch gemacht werden. Ach, und wenn wir schon dabei sind …

Plötzlich ist Abend. Genau deshalb kann es helfen, bestimmte Dinge sichtbar zu reservieren. Nicht jede Minute. Nicht jeden Tag. Aber die Dinge, die uns wichtig sind. Wir schreiben schließlich auch Geburtstage, Arzttermine und Meetings auf. Warum also nicht einen Spaziergang?

Ein Termin mit dir selbst darf genauso verbindlich sein

Vielleicht fühlt es sich zunächst etwas seltsam an. „Mittwoch, 19 Uhr: Zeit für mich.“ Aber warum eigentlich? Wenn eine Freundin dich um 19 Uhr zum Essen eingeladen hätte, würdest du wahrscheinlich nicht um 18:55 Uhr entscheiden: „Ach, ich mache stattdessen lieber die Wäsche.“

Bei der eigenen Zeit passiert genau das erstaunlich häufig. Deshalb kann ein bewusst gesetzter Termin helfen. Nicht als starre Verpflichtung. Sondern als Erinnerung: Diese Zeit hatte ich für mich vorgesehen.

Und natürlich darfst du Pläne ändern. Ein Plan ist schließlich kein Gesetz. Aber wenn du deine Zeit bewusst streichst, ist das etwas anderes, als sie versehentlich wieder mit anderen Dingen zu füllen.

Me-Time und Familie schließen sich nicht aus

Gerade im Familienalltag klingt „Zeit für mich“ manchmal fast luxuriös. Dabei geht es nicht darum, sich aus dem Familienleben zurückzuziehen. Im Gegenteil. Wenn alle sichtbar planen, kann auch persönliche Zeit für jedes Familienmitglied einen Platz bekommen. Mama hat ihren Abend. Papa seinen Sport. Ein Kind möchte zu einer Freundin. Das andere braucht nach einer vollen Woche vielleicht einfach einen ruhigen Nachmittag.

So entsteht ein schöner Gedanke: Jede Person in unserer Familie darf Zeit haben, die ihr gehört. Und genau das kann man im gemeinsamen Kalender sichtbar machen.

Mit Kindern Zeit für mich planen

Auch Kinder können früh lernen, dass Freizeit nicht automatisch mit Programm gefüllt werden muss. Nicht jeder Nachmittag braucht Musikschule, Sportverein, Verabredung oder Freizeitprogramm. Ein leerer Nachmittag darf ebenfalls ein Plan sein. Vielleicht wird gespielt. Gebaut. Gemalt. Gelesen. Im Garten herumgetobt. Oder einfach gelangweilt.

Auch Langeweile muss nicht sofort wegorganisiert werden. Ein Familienplaner kann deshalb nicht nur zeigen, wer wann wo sein muss, sondern auch, wo bewusst freie Räume bleiben. Das kann Kindern Orientierung geben und gleichzeitig zeigen: Nicht jede freie Minute muss verplant werden.

Zeit für mich planen und Mental Load sichtbar machen

Manchmal zeigt ein Kalender noch etwas anderes. Nämlich nicht nur, wie viel wir tun – sondern auch, wie viele unterschiedliche Dinge wir gleichzeitig im Kopf behalten. Zahnarzttermin vereinbaren. Geschenk besorgen. Sportsachen waschen. Elternabend. Einkaufen. Urlaub planen. Rechnung überweisen. Kindergeburtstag organisieren.

Die eigentliche Aufgabe dauert vielleicht nur zehn Minuten. Aber sie muss erinnert, vorbereitet und eingeplant werden. Wenn solche Aufgaben sichtbar im Kalender auftauchen, verschwinden sie ein Stück weit aus dem Kopf. Und auch hier helfen Farben dabei, Belastungen zu erkennen. Vielleicht ist gar nicht die Anzahl der Termine das Problem. Vielleicht ist es die Verteilung.

Dein Kalender darf dir auch zeigen, wann es zu viel wird

Wir sprechen beim Planen häufig darüber, wie man freie Plätze findet. Mindestens genauso wichtig ist eine andere Frage: Wann ist eigentlich genug?

Wenn du einen visuellen Kalender nutzt, erkennst du volle Wochen sehr schnell. Montag voll. Dienstag voll. Mittwoch voll. Donnerstag voll. Freitag voll. Samstag …

Stopp. Vielleicht muss dort nicht auch noch etwas hin. Eine freie Fläche kann eine bewusste Entscheidung sein. Wir finden sogar: Leere Stellen gehören zu einem guten Kalender dazu. Denn ein Kalender soll nicht möglichst vollständig beklebt sein. Er soll dein Leben so abbilden, dass es für dich funktioniert.

 

Zeit für mich planen bedeutet auch, Nein zu sagen

Planung hilft uns nicht nur dabei, Termine einzutragen. Sie hilft auch dabei, Grenzen zu erkennen. Wenn du auf deine Woche schaust und sie bereits voll ist, kannst du eine neue Anfrage anders bewerten. Nicht: „Irgendwie bekomme ich das noch unter.“

Sondern: „Wo müsste ich dafür etwas anderes wegnehmen?“ Das ist eine unglaublich hilfreiche Frage. Denn Zeit lässt sich nicht beliebig erweitern. Jedes neue Ja braucht irgendwo Platz. Und manchmal würde es genau den Platz beanspruchen, den du eigentlich für dich reserviert hattest.

Dann darf die Antwort auch einmal Nein sein.

Me-Time muss nicht instagrammable sein

Noch ein wichtiger Punkt: Deine persönliche Zeit muss von außen nicht besonders aussehen. Du musst dabei nichts lernen. Nichts produzieren. Keine 10.000 Schritte sammeln. Kein neues Hobby meistern. Keinen perfekten Matcha trinken. Und dein Spaziergang muss auch nicht bei Sonnenuntergang stattfinden. 

Wenn du nach einer anstrengenden Woche zwei Stunden auf dem Sofa verbringen möchtest, kann das genau das Richtige sein. Selbstfürsorge ist kein weiterer Wettbewerb. Deshalb sollte auch Zeit für mich planen nicht zum nächsten Optimierungsprojekt werden.

Der Sonntags-Check: Wo bin ich in meiner eigenen Woche?

Eine schöne Gewohnheit kann ein kurzer Blick auf die kommende Woche sein. Vielleicht am Sonntagabend. Vielleicht Montagmorgen. Nimm dir fünf oder zehn Minuten und schau auf deinen Kalender. Nicht nur auf Termine. Sondern auf das Gesamtbild.

Frag dich: Was wird anstrengend? Worauf freue ich mich? Wo brauche ich Luft? Wo ist Zeit für mich? Welche Woche möchte ich eigentlich haben?

Dann klebst du deine Punkte. Vielleicht verschiebst du etwas. Vielleicht sagst du etwas ab. Vielleicht reservierst du einen Abend. Damit wird Planung zu etwas viel Größerem als Terminverwaltung. Sie wird zu einem kurzen Check-in mit dir selbst.

Am Monatsende erzählen deine Farben eine Geschichte

Besonders spannend wird farbliche Planung im Rückblick. Schau am Monatsende einmal auf deinen Kalender. Nicht auf einzelne Termine. Sondern auf die Farben. Welche Farbe siehst du besonders häufig? Welche fast gar nicht? Gab es viele schöne Termine? War viel Arbeit? Hattest du genügend Familienzeit?

Und: Wie oft taucht deine Me-Time-Farbe auf?

Vielleicht überrascht dich das Ergebnis. Genau darin liegt eine Stärke visueller Planung: Sie macht abstrakte Gefühle konkreter. „Der Monat war irgendwie voll“ wird plötzlich sichtbar. Und auch: „Eigentlich habe ich mir dieses Mal wirklich regelmäßig Zeit genommen.“

Zeit für mich planen darf sich jede Woche verändern

Nicht jede Woche ist gleich. Manche sind ruhig. Andere chaotisch. Manchmal gibt es viel Arbeit. Manchmal sind die Kinder krank. Manchmal stehen Geburtstage, Feiern oder Reisen an. Deshalb braucht Me-Time keine starre Regel. In einer Woche bedeutet sie vielleicht einen kompletten freien Nachmittag. In der nächsten sind es zweimal 20 Minuten. Und manchmal klappt es überhaupt nicht. Auch das gehört zum Leben.

Der Plan soll dich unterstützen. Nicht beurteilen. Das ist uns wichtig.

Planung ist nicht dazu da, möglichst viel Leben in eine Woche zu quetschen

Vielleicht ist das einer unserer wichtigsten Gedanken rund ums Planen überhaupt. Ein Kalender ist kein Tetris-Spiel. Das Ziel besteht nicht darin, jede freie Fläche perfekt zu füllen.

Planung kann vielmehr helfen, herauszufinden: Was möchte ich in dieser Woche wirklich?

Was muss sein? Was darf sein? Was kann warten? Was möchte ich bewusst schützen? Und was möchte ich vielleicht überhaupt nicht mehr machen?

Wenn wir Planung so verstehen, verändert sich ihr Charakter. Sie macht nicht mehr Druck. Sie nimmt Druck heraus.

Zeit für mich planen: Eine kleine Wochenroutine mit Klebepunkten

Wenn du das direkt ausprobieren möchtest, kannst du deine nächste Woche einmal in fünf einfachen Schritten planen:

1. Trage zuerst die festen Termine ein.
Arbeit, Schule, Arzttermine und alles, was zeitlich feststeht.

2. Ergänze Haushalt und Organisation.
Auch diese Aufgaben brauchen schließlich Zeit.

3. Markiere Familienzeit und schöne Termine.
So gehen sie zwischen Verpflichtungen nicht unter.

4. Nimm deine persönliche Farbe.
Jetzt kommt mindestens ein Punkt nur für dich in den Kalender.

5. Schau auf das Gesamtbild.
Ist noch Luft vorhanden? Oder hast du jede Lücke gefüllt?

Fertig. Kein kompliziertes Planungssystem. Keine 25 Regeln. Einfach ein bisschen mehr Überblick – Punkt für Punkt.

 

 

Vielleicht brauchst du nicht mehr Zeit – sondern sichtbarere Zeit

„Ich habe keine Zeit.“ Diesen Satz kennen wahrscheinlich fast alle von uns. Und manchmal stimmt er schlicht. Manche Lebensphasen sind voll. Aber manchmal fehlt uns nicht ausschließlich Zeit. Wir erkennen die vorhandenen kleinen Zeitfenster nur nicht mehr.

Oder wir behandeln sie nicht als unsere Zeit. Eine halbe Stunde wird schnell mit einer Aufgabe gefüllt. Ein freier Abend spontan vergeben. Ein ruhiger Morgen mit Erledigungen vollgestopft. Sichtbare Planung kann helfen, diese kleinen Inseln vorher zu entdecken – und sie bewusst zu schützen.

Zeit für mich planen: Dein Kalender darf auch für dich da sein

Wir lieben Planung. Aber nicht, weil wir glauben, dass Menschen jeden Tag maximal produktiv sein sollten. Wir lieben sie, weil ein guter Überblick Ruhe schaffen kann.

Weil Farben Orientierung geben. Weil ein Punkt an etwas Schönes erinnern kann. Weil ein Kalender sichtbar macht, wenn eine Woche zu voll wird. Und weil Planung uns daran erinnern kann, dass zwischen all den Menschen und Dingen, für die wir Zeit reservieren, auch wir selbst vorkommen dürfen.

Vielleicht beginnt das nicht mit einem komplett neuen Alltag. Vielleicht beginnt es ganz klein. Mit einem Punkt. Deiner Farbe. Und einer halben Stunde, die diesmal nicht wieder an etwas anderes geht...