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Mit analogen Mitmachaktionen unvergessliche Erlebnisse schaffen

Mit analogen Mitmachaktionen unvergessliche Erlebnisse schaffen

Warum ausgerechnet das Analoge im digitalen Eventzeitalter wieder besonders wird...

Touchscreens. LED-Wände. Apps. QR-Codes. Virtual Reality. Digitale Fotoboxen. Wer heute ein Event plant, hat technisch nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Und trotzdem passiert etwas Interessantes: Gerade zwischen all den Screens ziehen plötzlich die ganz einfachen Dinge Menschen an.

Papier. Farben. Etwas zum Anfassen. Und ein kleiner Klebepunkt, den man selbst irgendwo setzen darf.

Für Eventagenturen liegt genau darin eine große Chance. Denn analoge Mitmachaktionen schaffen etwas, das sich technisch nur schwer simulieren lässt: einen echten gemeinsamen Moment.

 

Analoge Mitmachaktionen durchbrechen die Bildschirmroutine

Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen begleiten uns Displays. Smartphone. Laptop. Tablet. Navigationssystem. Fernseher. Und dann kommen wir auf eine Messe – und dort wartet der nächste Bildschirm.

Natürlich können digitale Installationen beeindruckend sein. Aber gerade weil sie allgegenwärtig sind, ist „digital“ allein längst keine Überraschung mehr. Eine analoge Aktion erzeugt einen anderen Impuls. Man muss näher herantreten. Etwas anfassen. Eine Entscheidung treffen. Selbst aktiv werden.

Und plötzlich entsteht Aufmerksamkeit nicht durch mehr Reize, sondern durch weniger.

Menschen wollen auf Events nicht nur konsumieren

Ein Vortrag kann inspirieren. Eine Show kann begeistern. Eine Inszenierung kann beeindrucken. Doch die besondere Magie entsteht häufig in dem Moment, in dem Besucher:innen nicht länger Zuschauer:innen sind.

Wenn sie selbst etwas beitragen, verändert sich ihre Beziehung zum Event.

Aus: „Das wurde uns gezeigt.“ wird: „Da habe ich mitgemacht.“

Dieser kleine Unterschied ist für Eventagenturen enorm wertvoll.

 

Mitmachen schafft eine persönliche Geschichte

Stell dir zwei Messestände vor. Am ersten läuft ein Imagefilm auf einem großen Bildschirm. Am zweiten entsteht über den Tag hinweg ein riesiges Pixelmotiv aus bunten Klebepunkten.

An welchem Stand lässt sich später leichter eine Geschichte erzählen? Wahrscheinlich am zweiten.

„Wir wussten am Anfang gar nicht, welches Bild entsteht.“
„Ich habe da oben den roten Punkt geklebt.“
„Am Ende war plötzlich das Firmenlogo zu erkennen.“

Aus einer Marketingmaßnahme wird eine persönliche Erinnerung. Und persönliche Erinnerungen sind ziemlich schwer wegzuklicken.

 

Analoge Mitmachaktionen funktionieren niedrigschwellig

Eine der größten Herausforderungen jeder Eventinteraktion lautet: Wie bekommen wir möglichst viele Menschen dazu, tatsächlich mitzumachen?

Je komplizierter der Einstieg, desto größer die Hürde. App herunterladen? Account erstellen? E-Mail-Adresse eingeben? QR-Code suchen? Bedienung verstehen?

Bis dahin ist ein Teil der Besucher:innen längst weitergelaufen. Bei einer Klebeaktion ist die Bedienungsanleitung dagegen beinahe überflüssig: Punkt nehmen. Punkt kleben. Fertig.

Diese Einfachheit ermöglicht spontane Beteiligung.

 

Gerade auf Messen zählt die erste Sekunde

Messebesucher:innen entscheiden schnell. Interessant? Nicht interessant? Weitergehen?

Eine große, sich verändernde Klebefläche kann dabei schon aus der Entfernung neugierig machen. Was passiert dort? Was entsteht da? Darf ich auch mitmachen?

Die Aktion erklärt sich nicht vollständig auf den ersten Blick – und genau das kann zum Vorteil werden. Neugier zieht Menschen näher. 

 

 

Gemeinsames Kleben schafft natürliche Gespräche

Eventagenturen investieren viel Energie in Networkingformate. Dabei kann ein guter Gesprächsanlass manchmal überraschend klein sein. Menschen, die gemeinsam kleben, haben automatisch ein Thema. Sie sprechen über Farben. Über das entstehende Motiv. Über ihre Auswahl. Über die Frage auf einer Feedbackwand.

Das Gespräch beginnt bei der Aktion – muss dort aber nicht bleiben. Und genau deshalb können analoge Mitmachaktionen auch für B2B-Veranstaltungen interessant sein.

Sie schaffen einen sozialen Anlass, ohne Networking zu erzwingen.

 

Eine gute Mitmachaktion gibt jeder Person eine Rolle

Bei einem großen Gemeinschaftsmotiv ist jeder Beitrag winzig. Und gleichzeitig wichtig. Ein einzelner Punkt macht noch kein Bild. Tausende Punkte schon. Dieses Prinzip lässt sich hervorragend mit Botschaften rund um Teamwork, Gemeinschaft, Transformation oder Unternehmenswerte verbinden.

Viele Einzelne schaffen gemeinsam etwas Größeres. Das muss man nicht auf eine PowerPoint-Folie schreiben. Man kann es erleben.

Analoge Mitmachaktionen können Markenbotschaften erlebbar machen

Gerade für Eventagenturen ist das ein wichtiger Punkt. Die Aktion sollte nicht einfach Beschäftigung sein. Sie kann Teil der Markeninszenierung werden.

Ein Unternehmen steht für Zusammenarbeit? Dann entsteht ein Kunstwerk gemeinsam.

Eine Marke steht für Individualität? Dann gestalten Gäste individuelle Postkarten.

Ein Unternehmen möchte Feedback? Dann entsteht eine visuelle Abstimmung.

Ein neues Branding wird vorgestellt? Dann kann das Logo erst durch die Teilnehmer:innen sichtbar werden.

Die Mechanik erzählt die Botschaft mit. Und genau dann wird aus einer netten Aktion ein gutes Eventkonzept.

 

Vom Corporate Design zur individuellen Klebeaktion

Farben spielen bei Marken eine zentrale Rolle. Deshalb lassen sich Klebeaktionen wunderbar auf das jeweilige Corporate Design abstimmen. Motive, Farbauswahl, Fragestellungen und Gestaltung können sich an der Marke orientieren. So entsteht keine Eventaktion „von der Stange“, sondern ein Format, das aussieht und sich anfühlt, als gehöre es genau dorthin.

Und das ist gerade für Agenturen wichtig, die ihren Kund:innen individuelle Konzepte präsentieren möchten.

 

Die Aktion wächst mit dem Event

Ein weiterer spannender Effekt entsteht über die Zeit. Morgens ist die Wand fast leer. Mittags erkennt man erste Strukturen. Nachmittags sammeln sich Menschen davor. Am Abend ist das Motiv fertig.

Damit verändert sich die Installation permanent. Wer mehrfach daran vorbeigeht, entdeckt jedes Mal etwas Neues. Das schafft einen natürlichen Spannungsbogen – ganz ohne Animation oder Bildschirm.

 

Das Ergebnis kann nach dem Event weiterleben

Hier unterscheiden sich analoge Mitmachaktionen besonders von vielen kurzfristigen Eventelementen. Das fertige Ergebnis kann bleiben. Ein gemeinsames Pixelmotiv lässt sich beispielsweise anschließend im Unternehmen ausstellen.

Im Empfangsbereich. Im Büro. Im Besprechungsraum. Vielleicht sogar an mehreren Standorten im Wechsel. Damit verändert sich auch die Frage nach dem Wert einer Eventaktion. Das Ergebnis existiert nicht nur für einen Messetag. Es kann noch Monate oder Jahre später an diesen gemeinsamen Moment erinnern.

 

Auch kleine Formate können große Wirkung entfalten

Nicht jedes Event bietet Platz für eine riesige Wand. Muss es auch nicht. Eine individuelle Postkartenaktion funktioniert beispielsweise auf deutlich kleinerer Fläche. Gäste gestalten mit Klebepunkten ihr eigenes kleines Motiv und nehmen es anschließend mit.

Das hat einen zusätzlichen Charme: Die Erinnerung wandert mit nach Hause.

Vielleicht hängt sie später am Kühlschrank, steht auf dem Schreibtisch oder wird sogar verschickt. Damit bekommt die Marke einen Platz außerhalb des Events – ohne dass sich die Postkarte wie ein klassischer Werbeartikel anfühlt.

 

Analoge Mitmachaktionen können entspannen

Events sind voller Reize. Menschen. Geräusche. Gespräche. Licht. Informationen. Gerade deshalb kann eine ruhige kreative Tätigkeit überraschend wohltuend sein. Punkt suchen. Farbe auswählen. Kleben. Nächster Punkt.

Wer eine Weile dabei bleibt, kommt häufig in einen kleinen kreativen Flow. Das Kleben wird zur Mini-Auszeit mitten im Event. Und dots mal: Wie viele Messestände können von sich behaupten, dass Besucher:innen dort freiwillig ein paar Minuten herunterfahren?

Nachhaltigkeit beginnt bei der Frage: Was bleibt?

Nachhaltige Eventplanung besteht aus vielen Entscheidungen. Materialien spielen dabei ebenso eine Rolle wie Transport, Energie, Catering oder Wiederverwendbarkeit.

Bei einer analogen Klebeaktion aus Papier oder Karton kommt noch ein interessanter Gedanke hinzu: Was passiert mit der Aktion nach dem Event? Wenn ein gemeinsames Kunstwerk anschließend ausgestellt wird, bekommt das eingesetzte Material eine langfristige Funktion. Es war nicht nur Dekoration für einen Tag. Es wird zur Erinnerung.

Genau solche Konzepte finden wir besonders spannend: Ressourcen werden nicht nur eingesetzt, sondern bekommen einen bleibenden Wert.

 

Für welche Events eignen sich analoge Mitmachaktionen?

Die Möglichkeiten reichen weit über klassische Messestände hinaus. Besonders spannend sind sie beispielsweise für Firmenjubiläen, Kongresse, Tagungen, Employer-Branding-Events, Produktlaunches, Weihnachtsfeiern, Teamtage, Festivals, Hochzeiten oder öffentliche Veranstaltungen.

Entscheidend ist weniger die Art des Events. Entscheidend ist die Frage: Was sollen Menschen gemeinsam erleben?

Von dort aus lässt sich die passende Aktion entwickeln.

 

Was Eventagenturen bei der Konzeption beachten sollten

Eine gute analoge Mitmachaktion sollte drei Dinge erfüllen.

  • Erstens: Sie muss sofort verständlich sein. Niemand möchte auf einer Veranstaltung eine Bedienungsanleitung lesen.
  • Zweitens: Sie sollte zur Botschaft passen. Die Interaktion darf nicht beliebig wirken.
  • Drittens: Das Ergebnis sollte spannend sein. Menschen möchten sehen, was durch ihre Beteiligung entsteht.

Wenn diese drei Punkte zusammenkommen, wird aus einer simplen Aktion ein Erlebnis.

Fazit: In einer digitalen Welt kann das Analoge der Überraschungsmoment sein

Eventagenturen müssen nicht zwischen digital und analog entscheiden. Beides hat seinen Platz. Aber gerade weil Events heute voller Technologie sind, können einfache haptische Momente besonders auffallen.

Ein Punkt. Eine Postkarte. Eine große Fläche. Ein gemeinsames Motiv. Das klingt zunächst erstaunlich unspektakulär. Bis die ersten Menschen anfangen zu kleben. Dann kommen andere dazu. Es entstehen Gespräche. Das Motiv wächst. Menschen fotografieren es. Und irgendwann steht dort etwas, das vorher nicht existiert hat.

Etwas, das nur entstehen konnte, weil viele gemeinsam mitgemacht haben.

Vielleicht ist genau das die Art von Eventinteraktion, an die wir uns am längsten erinnern.

dotsdaus – was könnten eure Gäste gemeinsam erschaffen?

Wir entwickeln Klebeaktionen für Messen, Firmenveranstaltungen, Agenturkonzepte und besondere Events – vom individuellen Pixelmotiv bis zur kreativen Postkartenaktion.